Ein Abschied vom „Alten“ und Warten auf den/die „Neue/n“

Am 17. Dezember wurde Matthias Peterhoff als Jugendreferent des Synodalverbandes verabschiedet

Mit einem Jugendgottesdienst, Grußworten und anschließendem offenem Buffet nahmen die Jugendlichen, Gemeinden und der Landesjugendpastor Abschied von ihrem langjährigen Jugendbegleiter.

9 Jahre lang hat Matthias Peterhoff die Jugend im Synodalverband auf Freizeiten begleitet, zu Ehrenamtlichen ausgebildet, auf Bäume klettern und übers Wasser per Brücke oder Floß wandeln lassen - und vor allem viel Freude, Zusammenhalt und Vertrauen geweckt, auf den lieben Gott, auf sich selbst und aufeinander. So wie es ein Jugendreferent halt tun sollte, wenn er es kann. Matthias konnte es richtig gut. Und deshalb wird er schon jetzt richtig vermisst. Dankbar wurde Abschied von ihm genommen, zunächst auf der Synode in Stuttgart, und am Samstag, dem 18. Dezember auch noch in einem Jugendgottesdienst in Bayreuth. Aus allen Ecken Bayerns kamen sie, Jugendliche und Junggebliebene, um mitzufeiern und ihm auch noch persönlich zu danken. Auch aus Leer kam Landesjugendpastor Bernhard Schmeing, der mit einem kleinen Seil noch einmal die Verbundenheit und Verlässlichkeit hervorhob, die Matthias auch über die Grenzen Bayerns hinweg ausstrahlte. Präses Simon Froben dankte der ganzen Familie Peterhoff für ihr gemeinsames Tragen dieser schönen, aber auch nicht immer familienfreundlichen Aufgabe und schenkte als Dank auch ein Jahr freien Eintritt in den Tierpark Hellabrunn in München, die Stadt, in die Matthias Peterhoff von den Rummelsberger Anstalten ab 1. Januar zu neuem Dienst berufen wurde. Pfarrer Herbert Sperber dankte ihm im Namen der Marienheimer Gemeinde mit einem kleinen Ständchen, frei nach Reinhard Mey: „Gute Nacht, Matze, es wird Zeit für dich zu gehn!“ Und seine Jugendlichen dankten ihm mit einem Original Schweizer Taschenmesser, das er noch auf der letzten Freizeit bei einem Teilnehmenden so bewundert hatte. Während alle Matthias und seiner Familie Gottes Segen und viel Freude an neuer Wirkungsstätte wünschten, wird mit Hoffnung und Spannung erwartet, wann sich ein/e Neue/r für die Aufgabe des/der Jugendreferenten/tin interessiert. In der „Vakanzzeit“ soll Pfarrer Herbert Sperber, ehemals auch in der Jugendkirche Osnabrück tätig, mit dem für den Synodalverband beauftragten Drittel seiner Arbeitskraft die Jugendarbeit unterstützen. Dass Matthias gut in seiner neuen Stelle ankommt, und dass auch in unserem Synodalverband ein neuer Jugend-“Besen“ im doppelten Sinne bald gut ankommt, darauf hoffen alle Jungen und Junggebliebenen des Synodalverbandes. 

Herbert Sperber