Rückblick auf 2015

Das Jahr 2015 in der Kirchengemeinde Marienheim

Die Rede von Pfarrer Sperber zur Gemeindeversammlung am 8.11. im Wortlaut:

Liebe Gemeinde, einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr will ich geben und anfangen mit der Beantwortung der mir immer mal wieder gestellten Frage: wie gehts uns denn jetzt, so ins dritte Jahr Marienheim gekommen: und da kann ich nur sagen: gut gehts uns, gut gehts mir, hier! Es ist schon eben auch das, was ich in der Predigt zu beschreiben versuchte: der Himmel auf Erden, grad auch für einen Pfarrer ist da, wo´d Leit einander zeigen:in Gottes Namen, guat, dass´d da bist! Und das haben Sie mir und meiner Familie gezeigt, und das zeigen Sie einander, immer wieder, ob im Frauenkreis oder Seniorenclub, ob im Jugendkeller oder auf der Wiesn beim Maibaumaufstellen. Und solange das so ist, gehts mir, geht es uns gut, glaub ich!
Dass dafür das „Normalprogramm“ in unserer Gemeinde auch weiterhin für ein gutes Miteinander sorgt, das ist nach meiner Wahrnehmung auch im letzten Jahr so gewesen: Beim Ausflug des Frauenkreises etwa oder halt beim sonn-täglichen Gottesdienstfeiern in Maxweiler und Marienheim
Dass das Besondere aber auch dazu beigetragen hat, darüber freu ich mich auch besonders: vor allem bei den schönen ökumenischen Veranstaltungen:
- dem ökumenischen Valentinstgottesdienst für die Verliebten, Verbandelten, Verlobten und Verheirateten im Februar in St. Peter, dem Salbungsgottesdienst gemeinsam mit Untermaxfeld und Ludwigsmoos gestaltet,
- dem Himmelfahrtsgottesdienst mit den lutherischen „Moos-Gemeinden“ Karlshuld und Untermaxfeld, mit anschließendem Beisammensitzen und Steaksemmelessen in Karlshuld,
- weiterhin mit den gut besuchten Gottesdiensten „a wengerl anders“ bei denen ich mich besonders herzlich bei Waltraud für ihr Mittun, aber auch bei unsern Jugendlichen für ihr Engagement danke
Unsere Feier der „Goldenen Konfirmation 50 Plus“ hat, glaube ich, allen gut getan und gefallen;
Und dass Sie auch zu den besonderen Lebenspartnerinnen aus Maxweiler und ihrem Kind beim Tauf- und Segnungsgottesdienst mit ihrem Mitfeiern gezeigt haben:in Gottes Namen, guat, dass ihr da seid und beisammen seid: das ist ein wunderbarer geteilter Moment hier gewesen. Und auch unser kleines Gemeindefestl mit Posaunenchor und mit anschließendem Jugendgottesdienst war für mich ein richtig schönes und von Ihnen richtig schön besuchtes Erlebnis. Danke schön dafür! Und ganz besonders für ganz viele stimmungsvolle Veranstaltungen danke ich dem Posaunenchor und gedenke mit besonderem Dank für viel wunderbare Harmonie unseres in diesem Jahr heimgegangenen Ehren-Posaunenchorleiters Ernst Gottschall. Möge es für ihn und für uns weiterklingen: in unserer Kirche und in unseren Herzen!
 
Unsere neuen sechs Konfirmanden sind jetzt ein halbes Jahr dabei. Und unsere Kindergottesdienstkinder werden dafür weniger, werden aber auch in diesem Jahr wieder für ein schönes Weihnachtsspiel sorgen, wie im letzten Jahr.
 
Und dann war da noch das Restaurieren und Renovieren dran - und glücklicherweise mit guten Fachkräften vor allem am Portal und den Fenstern der Marienheimer Kirche, aber auch an der Fassade der großen Gemeindehauses.
Da haben wir einiges dafür gezahlt: etwa 30.000 Euro für die Kirche aber dafür auch bisher ungefähr die Hälfte an Unterstützung von unserer Kirche in Bayern und von Stiftungen wiederbekommen. Ab dem kommenden Jahr werden wir allerdings mehr Mittel vom Synodalverband bekommen, dafür aber auch zum größten Teil eigenverantwortlich für unsere Bauten sein. Aber zur Zeit stehen wir weiter finanziell gut da und können künftigen Aufgaben gelassen entgegensehen.
 
Zum Abschluß will ich noch erwähnen, dass ich ausnahmslos positive Resonanz erhalten habe für uns als Gastgeber der diesjährigen Synode. Und auch da ganz herzlichen Dank an alle Freiwilligen Tischstemmer, Kuchenbäcker und sonstige Helfenden! 
Es gäbe noch vieles Schöne zu erwähnen, aber ich lass es: sie haben es ja selber miterlebt und mitgeteilt  und eben so einander gezeigt:  in Gottes Namen, guat, dass ma da san, miteinand! 
- Und so soll es auch im kommenden Jahr wieder sein: mit Altvertrautem, wie der Bibelwoche oder dem gemeinsamen Weltgebetstagsgottesdienst, oder vielleicht auch wieder mit Neuem, z.B. einer Nachmittags-Andacht am Ewigkeitssonntag auf dem Friedhof: Idee PCM oder mit einem Salbungsgottesdienst hier in unserer Kirche,  oder mit manchem, was sonst noch so kommen mag. 
...Schaun mer mal!
 

 


KG Marienheim